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Anleitung zum Abfotografieren von Zeichnungen (und deren Bildverbesserung in einem Bildbearbeitungsprogramm)
Während des Studiums werden Sie immer mal wieder Ihre analogen Arbeiten (Skizzen, Zeichnungen, etc.) digitalisieren müssen. Sei es für kurze Abstimmungen und das Hochladen Ihrer Arbeiten beispielsweise in Slack oder Mattermost, oder das Versenden via E-Mail oder WhatsApp. Falls kein Scanner zu Hand ist kann man dafür alternativ eine Digital-Kamera, ein Tablet oder ein Mobiltelefon benutzen. Im nachfolgenden Beispiel wurde ein Mobiltelefon für die Aufnahme des Bildes verwendet. Die unter Punkt 1 beschriebenen Prinzipien bleiben aber auch bei anderen Geräten die gleichen. Das Ziel ist es möglichst von Anfang an eine bestmögliche Datei zu erzeugen, da dies die Nachbearbeitungszeit oftmals sehr reduziert. (Merke: Lieber ein paar Minuten mehr in die Vorbereitung stecken, als stundenlang versuchen ein schlechtes Bild in Photoshop zu optimieren.)
- Legen Sie Ihre Arbeit auf eine möglichst gleichmäßig ausgeleuchtete Fläche. Vermeiden Sie dabei einseitige Ausleuchtung. Lichtquellen sollten keinen Licht-/Schattenverlauf auf Ihrem Blatt erzeugen. Gut funktioniert beispielsweise indirektes Tageslicht. Achten Sie darauf, daß keine Schatten auf Ihrem Blatt zu sehen sind und, das die Blattränder/Papierränder möglichst parallel zu den Bildrändern liegen. Das Papier sollte möglichst flach liegen. Wenn Sie ein Skizzenbuch o.ä. abfotografieren, dann drücken Sie gegebenenfalls die Ränder flach auf den Untergrund. Die Finger können später in Photoshop, Gimp oder Affinity Photo raus-retuschiert werden.
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- Öffnen Sie das Foto in der Bildbearbeitungssoftware Ihrer Wahl. Im unteren Beispiel wurde Photoshop verwendet.
- Beschneiden Sie Ihr Blatt. Man kann dafür beispielsweise das online Cropping-tool von Adobe verwenden.
- Falls notwendig können Sie Ihre Bilddatei noch weiter optimieren. Beispielsweise können Sie Teile Ihrer Zeichnungen mit dem Stempeltool retuschieren, Bildteile vergrößern/verkleinern oder anderweitig transformieren, Tonwerte durch die Gradiationskurven sowie den Farbton/die Sättigung verändern.